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Deutschland-Spieler im Stadion - (c) Beto Chagas / Shutterstock.com
Deutschland-Spieler im Stadion - (c) Beto Chagas / Shutterstock.com

Fußball-EM 2016 in Frankreich  

Der Weg des Weltmeisters zum EM-Titel

Die Europameisterschaft in Frankreich rückt immer näher, Anspannung und Vorfreude steigen nicht nur bei den Fans. Mit der Beendigung der Gruppenauslosung beginnen gleichzeitig die Analyse und das Studium der Vorrundengegner. Der Weg zum Europameistertitel ist steinig und schwer, wie die Gruppenauslosung zeigt - ein Ausblick.
Infografik – So wird Deutschland Europameister

Nichts wie es früher einmal war

Die Europameisterschaft 2016 in Frankreich steht vor der Tür und sämtliche Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, sowohl bei den Teams und deren Trainern und Betreuern als auch bei den Verantwortlichen Organisatoren eines solchen Großereignisses. Die Fußballwelt ist gespannt, ob die Top-Favoriten wie Gastgeber Frankreich, der amtierende Europameister Spanien oder Weltmeister Deutschland den Titel unter sich ausmachen oder ob etwa ein Geheimfavorit wie Belgien oder ein Underdog ihr ganz persönliches Fußballmärchen schreiben. Die Bedingungen sind 2016 das erste Mal in der Geschichte der Fußball-Europameisterschaft gravierend verändert.

Veränderte Rahmenbedingungen

  • Erhöhte Teilnehmerzahl
    Das gilt zum Beispiel für die Anzahl der teilnehmenden Mannschaften. Zum ersten Mal wird die Fußball-Europameisterschaft der Herren mit 24 statt bisher den üblichen 16 Mannschaften ausgetragen. Dies wirkt sich selbstverständlich auf die Vorrunde aus, in der nun sechs Gruppen mit jeweils vier Mannschaften zu finden sind. Die ersten beiden jeder Gruppe sowie die vier besten Gruppendritten ziehen in die K.O.-Phase ein. Ein Gruppensieg lohnt sich, um einen vermeintlich leichteren Weg in der darauffolgenden Endrunde zu bestreiten.
  • Die Gruppensieger
    Spannend wird sein, welches Team seine Vorrundengruppe gewinnt und ob die Favoriten sich erwartungsgemäß durchsetzen können. Welche Mannschaft wie stark eingeschätzt wird, zeigt eine Übersicht der deutschen Anbieter unter www.wettfreunde.net/em-2016-quoten/gruppensieger/. Die Gruppe E gilt als die am stärksten ausgeglichene Gruppe der Europameisterschaft. Neben Außenseiter Irland sind mit Italien, Belgien und Schweden drei Mannschaften vertreten, die allesamt das Potenzial für eine erfolgreiche K.O-Runde besitzen.
  • Zusätzliches Achtelfinale
    Zum anderen findet eine veränderte K.O.-Phase statt. Durch die Aufstockung der teilnehmenden Mannschaften auf 24 wird der bisherige Modus mit vier Viertelfinals, zwei Halbfinals und einem Finale um acht Achtelfinals erweitert. Dies bedeutet für die Ausrichter einen erweiterten Organisationsaufwand, für die Mannschaften eine erhöhte Belastung und für die TV-Vermarktung einen weiteren Geldsegen. Verständlich, dass die Aufstockung kontrovers und intensiv diskutiert und von einigen Nationalverbänden sehr kritisch betrachtet wird. Frankreich samt seiner Touristik-Branche dürfte darüber aber erfreut sein und auch Fußball-Fans können sich auf mehr hochklassige Spiele als üblich freuen.
  • Sicherheitsbedenken
    Des Weiteren sind die äußeren Rahmenbedingungen durch die erhöhten Sicherheitsmaßnahmen maßgeblich verändert. Die menschenverachtenden Terroranschläge in Paris mit zahlreichen Toten am 13. November des letzten Jahres haben eine neue Dimension des Terrors hervorgebracht. Großereignisse sind für mögliche Terroranschläge aufgrund ihres hohen Menschenaufkommens schon grundsätzlich gefährdet. Da Frankreich besonders im Fadenkreuz des islamistischen Terrors steht, sind die Befürchtungen vor einer weiteren Eskalation bei der Europameisterschaft berechtigt und werden mit einem entsprechend strengen Sicherheitskonzept quittiert, wie shz.de erst kürzlich berichtete.

So könnte die Europameisterschaft (hoffentlich) verlaufen

Der Spielplan der Europameisterschaft ist festgesetzt und lässt einen kurzen Ausblick auf einen möglichen Verlauf der Europameisterschaft zu. Deutschland könnte einen extrem spannenden und herausfordernden Weg zum Rekord-Europameistertitel vor sich haben, sofern sich erwartungsgemäß alle Favoriten in ihren Gruppen durchsetzen können. Folgendermaßen könnte der Weg der deutschen Mannschaft aussehen, läuft alles nach Plan.

Gruppenphase: Nur der Gruppensieg zählt

In der Gruppenphase stehen drei Spiele an, wovon in der Regel mindestens zwei Spiele gewonnen werden müssen, um sich des Weiterkommens sicher zu sein. Angesichts der Gruppengegner mit Polen, Ukraine und Nordirland ist dies auf den ersten Blick ein machbares Unterfangen. Besonders im Aufeinandertreffen mit den Nordiren und Ukrainern zählt bei allem Respekt für die EM-Gegner nur ein Sieg.

  1. Das erste Spiel der Elf von Nationaltrainer Joachim Löw findet am 12. Juni in Lille statt. Der Gegner heißt Ukraine. Mit einem erfolgreichen Start in das Turnier würde wohl erneut eine Euphorie-Welle im Team sowie bei den deutschen Fans losgetreten werden, ähnlich wie es in Brasilien der Fall war. Mit dem bekannten und gefürchteten deutschen Teamgeist könnten die Spieler die oft erwähnten zusätzlichen zwei bis drei Prozent Leistungsfähigkeit aus sich herausholen, die für einen großen Titelgewinn so wichtig sind.
     
  2. Das zweite Spiel der deutschen Mannschaft findet am 16. Juni in Paris statt. Die Polen fordern die Deutschen – ein garantiert heißes fußballerisches Tänzchen. Bereits während der Europameisterschafts-Qualifikation kam es zum Duell der beiden Nachbarn. Das Hinspiel gewannen die Polen, die zeigten, dass mit ihnen auch bei der Europameisterschaft zu rechnen sein wird. Das Rückspiel gegen die Polen entschied die deutsche Mannschaft zwar für sich und sicherte so den Gruppensieg, gewarnt vor der polnischen Stärke ist das deutsche Team aber ganz sicher.
     
  3. Es folgt das letzte Vorrundenspiel gegen den vermeintlich schwächsten Gruppengegner Nordirland am 21. Juni in Paris. Die Favoritenrolle ist eindeutig Deutschland zugeteilt, unterschätzt werden sollten die Nordiren aber nicht. Die „kleinen“ Fußballnationen sind schon seit langer Zeit ausgestorben, wie die souveräne Qualifikation der Nordiren für die EM untermauert. Ein ungefährdeter Sieg sollte aber trotzdem das klare Ziel sein. Dann wartet auch schon das Achtelfinale.

Achtelfinale: Soll kommen wer will

Sollte Deutschland die Gruppe C als Gruppensieger abschließen, kommt es am 26. Juni in Lille zum Duell mit einem der besten Gruppendritten aus den Gruppen A, B oder F. Mögliche Gegner wären, setzt man kein Favoritensterben voraus, zum Beispiel Rumänien, Island oder Wales. Ohne die Stärke dieser Nationen unterschätzen zu wollen, sollte das Achtelfinale keine besonders große Herausforderung für das Team von Joachim Löw darstellen, auch wenn mit Gareth Bale gewiss einer der großen Superstars des Turniers und auch der wertvollste Fußballer der EM womöglich auf die deutsche Elf trifft. Auf geht es ins Viertelfinale.

Viertelfinale: Bloß nicht Italien

So langsam wird es ernst. Der Gruppenerste der stark besetzten Gruppe E wartet am 2. Juli in Bordeaux auf das deutsche Team. Dies dürfte, wenn sich die Favoriten durchsetzen, entweder Belgien oder Italien sein. Der deutschen Mannschaft wären die starken Kicker im Team des Geheimfavoriten Belgien sicherlich lieber als Angstgegner Italien mit seiner ausgefeilten Defensivtaktik. Dennoch sollte der Teamgeist die deutsche Elf mittlerweile beflügeln und zumindest spielerisch muss sich der amtierende Weltmeister weder vor Italien noch Belgien fürchten. Team und Fans werden das Weiterkommen in einem garantiert spannenden und engen Spiel sichern. Dann bleiben noch zwei Spiele bis zum Titel.

Halbfinale: Jetzt kommt der Mitfavorit

Nun kommt der Kracher. Gastgeber Frankreich erwartet das deutsche Team inklusive Heimvorteil in Marseille am 7. Juli zum Spitzenduell. Die beiden Top-Favoriten begegnen sich auf Augenhöhe und das Spiel bietet alles, was ein Fußballliebhaber sich wünschen kann: Rote Karten, viele Tore, womöglich sogar eine Verlängerung und das entscheidende Elfmeterschießen. Da Frankreich und Deutschland sich ihrer Favoritenstellung bewusst sind, dürfte das Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften gewiss das große spielerische Highlight der EM darstellen, zumal die Franzosen die Deutschen bereits im Freundschaftsspiel vor der EM deklassierten. Der deutschen Mannschaft kommt ihre Erfahrung zugute. Für Frankreich ist der Druck im eigenen Land riesig, womöglich zu riesig. Sie scheitern, wenn vielleicht auch erst im Elfmeterschießen und Deutschland zieht ins Finale ein. Der Rekord-Titel wartet.

Finale: Endlich die große Revanche

Es ist soweit. Die Zeit ist gekommen, Revanche für das Europameisterschaftsfinale 2008 und das Weltmeisterschaftshalbfinale 2010 zu nehmen. Die „Rote Furie“, wie die Spanier auch genannt werden, heißt der Gegner im Finale der Europameisterschaft 2016 in Frankreich am 10. Juli in Paris. Bereits zweimal hatten die Spanier die Nase vorn, aber nicht in diesem Finale. Die deutsche Mannschaft ist bis in die Haarspitzen motiviert und spielt sich in einen Fußballrausch wie bereits gegen das starke Brasilien bei der vergangenen Weltmeisterschaft. Spanien bleibt nichts anderes übrig, als der spielstarken und physisch sowie mental besser aufgestellten deutschen Mannschaft den Titel zu überlassen. Deutschland wird alleiniger Rekord-Europameister. Alles ist gewiss Hypothese, aber unrealistisch erscheint dieser Verlauf dennoch nicht.

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Kommentare
Kommentar schreiben

  von Heinrich am 07.03.2016 16:30
Mein Tipp fürs Finale: Deutschland : Österreich (3:4)
;)
Antworten
   von Niemals am 16.03.2016 16:22
 kommt Österreich ins Finale. Nach der Vorrunde ist aus!
 Antworten

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