In der Not oder auch aus reiner Geldgier suchen sich manche Frauen vor allem einen Mann der für den Unterhalt sorgt oder wollen einfach nicht zugeben, auch mit anderen Männern geschlafen zu haben. Eine Studie der amerikanischen Universität Virginia Commonwealth bewies, dass Geld heutzutage oft mehr wert ist als Integrität und Ehrlichkeit, schon jedes 10te Kind ist ein „Kuckuckskind“!
So manch ein Vater fühlt sich gegenüber den Müttern benachteiligt, denn immer noch wird das Sorgerecht in den meisten Fällen der Mutter zuerkannt.
In den letzten Jahren ist die Anzahl der Vaterschaftsverfahren stetig gestiegen. Immer mehr Männer rechnen genau nach und wollen Klarheit. Die große Problematik besteht allerdings darin, dass für einen Vaterschaftstest die Einwilligung des Erziehungsberechtigten und des Kindes benötigt wird. Viele Väter gehen den illegalen Weg und lassen die Vaterschaft heimlich in einem kommerziellen Labor testen und gehen damit ein großes Risiko ein. Wenn sich die Mutter weigert einen Test durchführen zu lassen, ist dies für viele der Beweis, dass sie die Frau nur finanziell ausnutzen wollte.
Was man vor einem Vaterschaftstest bedenken sollte:
- Privat erstellte Tests ohne Einwilligung des Erziehungsberechtigten und des Kindes werden vor Gericht meist nicht anerkannt, schließlich kann nicht nachvollzogen werden, ob die Proben auch tatsächlich von den angegebenen Personen stammen.
- Erstellt man einen Test ohne Einwilligung des Erziehungsberechtigten und des Kindes macht man sich strafbar.
- Es besteht die Gefahr irreparable Schäden an der Beziehung zum Kind und dessen Psyche zu verursachen.
- Vaterschaft ist nicht nur Biologie, ob biologischer Vater oder nicht, Papa ist der der für das Kind da war, es erzogen hat und in sein Herz geschlossen hat. Denken Sie daran, dass sie, sollten Sie nicht der Vater sein nicht nur Kosten sondern auch alle Rechte auf das Kind verlieren.
- Vertrauen sie nicht auf die 99.9% der kommerziellen Anbieter. Private Tests weisen eine hohe Fehlerquote auf, Fehler bei der Probennahme, verunreinigte Proben, Verwechslung von Proben, minderwertige Untersuchungsmethoden. 2003 brachte eine Studie der Zeitschrift Ökotest ein erschreckendes Ergebnis zu Tage: nur 5 von 11 getesteten privaten Anbietern lieferten korrekte Ergebnisse.
Überlegen Sie also lieber 2 Mal bevor Sie diesen Schritt gehen, machen Sie sich alle möglichen Konsequenzen bewusst und entscheiden Sie erst dann, wie Sie weiter vorgehen möchten.
Autorin: Mag. Nicole Westreicher


