Eine böse Überraschung erlebte der renommierte Schweizer Männerforscher und -berater Walter Hollstein mit seiner neuen Männerberatungsstelle in Riehen/Basel. Kurz vor der feierlichen Einweihung wurde alles wieder abgeblasen.
Frauenträume werden wahr: ein Hormon, das über Nasenspray verabreicht wird, macht Männer sensibler. Die lassen sich jetzt nicht mehr jede Gefühlsregung aus der Nase ziehen, sondern erreichen im Test "Emotinswerte wie eine Frau."
Experten fordern, dass die Organisation einer Legasthenie-Behandlung und das Üben zu Hause nicht mehr nur den Müttern überlassen werden soll. Für einen nachhaltigen Erfolg muss auch der Vater ran.
Jetzt ist es amtlich: Die Löwenanteil in der Beziehungsarbeit übernehmen doch die Frauen. So will es jedenfalls eine US-Forschergruppe herausgefunden haben. In einer Meldung der Süddeutschen wird dieses Ergebnis gar mit „Frauen lieben stärker als Männer“ betitelt.
Nachdem nun schon seit einigen Jahren der girlsday die Mädchen in technische Berufe bringen möchte, wurde vom Sozialministerium der boysday ins Leben gerufen. Das Ziel? Wenig verwunderlich: Buben sollen pflegerische, soziale und pädagogische Berufe schmackhaft gemacht werden.
Der Slogan „Kinder brauchen Väter“ ist mittlerweile fester Bestandteil gegenwärtiger Männerliteratur geworden. Vielerorts wird sogar der „Vaterhunger“ als das schwerwiegendste Defizit in der Entwicklungsgeschichte von Männern identifiziert. Grund genug zu fragen, wie wichtig Väter tatsächlich für ihre Kinder sind.
Robert W. Connell, ein bedeutender Männerforscher, hat einen neuen Männlichkeitstypus beschrieben: die transnationale Business-Männlichkeit. Ihren Sitz haben ihre Träger in den globalisierten Kapitalmärkten, die nicht mehr an nationalstaatliche Grenzen und Kulturen gebunden sind und Verfügungsgewalt über große Kapitalmengen besitzen.
Humor ist, wenn MANN trotzdem lacht.