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Beziehung  

Trennung und Scheidung in Zahlen

Scheidungsziffern: Bisweilen wird berichtet, die Hälfte der Ehen sei heute geschieden. Und: Sie dauerten im Schnitt zehn Jahre. Diese Meldungen machen Stimmung auf der Basis missverstandener Daten.
Scheidungsziffern bezeichnen einen Vergleich der Scheidungen im jeweiligen Jahr mit der Anzahl der Eheschließungen in jenen Jahren, in denen diese Ehen geschlossen wurden. Da die Durchschnittsdauer geschiedener Ehen ca. zehn Jahre beträgt, sind das hauptsächlich die letzten Jahre. Es geht also nicht um einen Vergleich von aufrechten und geschiedenen Ehen. Das wäre nur der Fall, wenn diese Zahlen in den letzten 60 Jahren gleich gewesen wären.

38 bis 40 Jahre Ehe
Für mein Bundesland habe ich weitere Daten von der Statistik Austria: Seit 1970 wurden 22,4 % der in Oberösterreich geschlossenen Ehen geschieden. Das ist zwar auch viel, besagt jedoch auch, dass mehr als drei Viertel noch bestehen, wenn sie nicht durch den Tod eines der beiden Gatten beendet wurden.
Wenn wir die Dauer der durch Tod beendeten Ehen erheben wollen, so müssen wir das durchschnittliche Heiratsalter der Männer im langjährigen Schnitt abrechnen von der durchschnittlichen Lebenserwartung der Männer zum heutigen Zeitpunkt – Männer heiraten später und sterben früher. So kommen wir auf eine Zahl um die 49 Jahre!
Nehme ich noch die Durchschnittsdauer der geschiedenen Ehen – in Oberösterreich aktuell 10,4 Jahre – dazu, so komme ich zu einem Gesamtdurchschnitt (trotz Scheidungen!) zwischen 38 und 40 Jahren.
Das heißt: Heute dauern Ehen fast so lang wie vor hundert Jahren ein ganzes Leben! 1909 lag die statistische Lebenserwartung bei Männern bei 43,5 und für Frauen bei 46,7 Jahren.

Zeit für Beziehungskultur
Für die Gestaltung einer Ehe hat dies erhebliche Konsequenzen: Wenn sie heute über die gesamte wahrscheinliche Dauer glücken soll, ist viel mehr an Beziehungspflege als früher aufzuwenden. Dies gilt insbesondere auch in der Zeit, wenn uns die Kinder nicht mehr brauchen. Bildung und Beratung werden flächendeckend angeboten und die Existenz ist gesichert, so dass Zeit und Mittel für die Beziehungskultur zur Verfügung stehen – wenn wir sie uns nur nehmen.

Der Autor: Rolf Sauer ist Theologe, Ehe- und Familienberater, Psychotherapeut (SF). Er leitet die Abteilung beziehungleben.at der Diözese Linz

Webtipp: www.beziehungleben.at
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