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Porsche 911 Carrera 2.7 (Jubiläumsmodell 1975) - Foto: Hans Thierolf - Public Domain
Porsche 911 Carrera 2.7 (Jubiläumsmodell 1975) - Foto: Hans Thierolf - Public Domain

Spaß am Autorfahren  

Porsche 911, der Inbegriff des Sportwagens

900.000 Neunelfer in 52 Jahren. Es gibt Autos, die verkaufen sich erfolgreicher, aber es gibt kaum ein Auto, das so berühmt ist, wie der Porsche 911.
Das Coupé ist das Aushängeschild der Marke und das Leitbild des Sportwagens. Denn wer an Porsche denkt, hat unvermeidlich das Bild eines 911ers vor Augen und den unverwechselbaren Klang des Boxermotors in den Ohren.

Aber auch die enorme technische Zuverlässigkeit macht den Neunelfer zum erfolgreichsten Sportwagen der Geschichte, geschätzte 75% Prozent aller jemals verkauften Autos sind heute immer noch auf unseren Straßen unterwegs.

Das Urmodell (1963 bis 1973)

Porsche 911 S (Urmodell) - Public Domain / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Porsche 911 S (Urmodell) - Public Domain

Das Neunelfer „Urmodell“ wurde im September 1963 auf der IAA in Frankfurt als 901er das erste Mal vorgestellt. Diese Bezeichnung wurde aber noch vor dem Verkaufsstart im November 1964 auf 911 geändert, da Peugeot die Rechte mit sämtlichen dreistelligen Zahlen mit einer Null in der Mitte gesichert hatte.

Es gibt Gerüchte, dass Ferdinand Alexander Porsche als Vorgabe für die Kofferraumgröße den Platz für mindestens ein Set Golfschläger gesetzt habe. Im Fokus standen allerdings die Wiedererkennung mit dem Vorgängermodell (dem Porsche 356) und der Heckmotor hinter der Hinterachse. Der Preis für die ersten 911er betrug rund 22.000 Mark, inflationsbereinigt entspräche das heute in etwa 43.000 Euro.

Inzwischen sind diese Elfer echte Sammlerstücke und eine deutlich kostspieligere Geldanlage, die Preise zeigen nur in eine Richtung, nämlich nach oben. Unter 100.000 Euro geht hier inzwischen kaum mehr etwas.

Die von 1963 bis 1973 gebauten Modelle wurden mit unterschiedlichen Motorleistungen zwischen 110 PS und 190 PS und verschiedenen Ausstattungen gebaut.

  • 911 (1964 - 1968) - 130 PS (210 km/h)
  • 911 T (1968 - 1969) - 110 PS (200 km/h)
  • 911 L (1968 ) - 130 PS (210 km/h)
  • 911 E (1969) - 140 PS  (215 km/h)
  • 911 S (1967 - 1969) - 160 PS (225 km/h)
  • 911 T 2.2 (1970 - 1971) - 125 PS (205 km/h)
  • 911 E 2.2 (1970 - 1971) - 155 PS (215 km/h)
  • 911 S 2.2 (1970 - 1971) - 180 PS (225 km/h)
  • 911 T 2.4 (1971 - 1973) - 130 PS (205 km/h)
  • 911 E 2.4 (1972  -1973) - 165 PS (220 km/h)
  • 911 S 2.4 (1972 - 1973) - 190 PS (230 km/h)

G-Modell (1973 bis 1989)

Porsche G-Modell (Public Domain) / Zum Vergrößern auf das Bild klickenPorsche 911 G-Modell - Public Domain

Erste große Neuerungen in der 911-Karosserie erfolgten mit dem Mitte 1973 erschienen G-Modell. Auslöser war eine 1972 von den US-Behörden erlassene Vorschrift, die besagt, dass ein Aufprall der Stoßfänger mit bis zu 8km/h keine Schäden am Wagen zur Folge haben dürfe.

Der größte Unterschied zwischen Ur- und G-Modell sind die größeren, wuchtigeren Stoßstangen und der nochmals vergrößerte Radstand. Am Heck wurde zwischen den Rückleuchten ein durchgängiges rotes Reflektorband mit der Porsche-Aufschrift hinzugefügt.
Zunächst gab es das 911-G-Modell nur als Coupé und Targa (herausnehmbares Dachmittelteil), erst im März 1982 wurde der 911 SC Cabriolet vorgestellt.

  • 911 (1973 - 1975) - 150 PS (210 km/h)
  • 911 (1975 - 1978) - 165 PS (215 km/h)
  • 911 S (1974 -1975) - 175 PS (225 km/h)
  • 911 Carrera 2.7 (1974 -1976) - 210 PS (240 km/h)
  • 911 Carrera 3.0 (1977 -1977) - 200 PS (235 km/h)
  • 911 SC (1977 -1979) - 180 PS (225 km/h)
  • 911 SC (1979 - 1980) - 188 PS (225 km/h)
  • 911 SC (1980 - 1983) - 204 PS (235 km/h)
  • 911 Carrera 3.2 (1984 - 1986) - 231 PS (245 km/h)
  • 911 Carrera 3.2 mit Kat. (1986 - 1989) - 217 PS (240 km/h)

Für Sportfahrer gab es auch Coupé-Modelle (Carrera RS 2.7, Carrera RS 3.0, Carrera SC/RS und Carrera CS) mit mehr Motorleistung und niedrigerem Gewicht (weniger Komfortausstattung). Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei diesen über 240 km/h.

Der Klassiker, das 911er G-Model, ist auf dem Gebrauchtwagenmarkt äußerst beliebt. Eine schöne Marktübersicht findet man bei Classic Trader.

In den bisher sieben Modellgenerationen hat sich das Konzept des Elfers nicht geändert. Am Heck sitzt ein 6-Zylinder-Boxermotor, davor die angetriebene Hinterachse, vorne der golftaschengerechte Kofferraum, alles zusammen wird von dem typischen Fließheck-Profil eingehüllt. Ein Neunelfer sieht immer aus wie ein Neunelfer, egal in welchem Zeitalter er gebaut wurde.

Porsche 911 Carrera 2011 (Public Domain) / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Porsche 911 (2011) - Public Domain

Wussten Sie...?
Porschefans reagieren auf größere technische Neuerungen meist konservativ: Als 1997 eine Wasserkühlung anstelle der Luftkühlung kam oder als die vollelektronische Servolenkung beim jüngsten Modell (Porsche 991) eingeführt wurde, gab es jeweils einen unüberhörbaren Aufschrei. Und mit 845.000 Dollar Listenpreis ist der 918 Spyder der aktuell teuerste Porsche.

Aktuelle Verkaufszahlen

Laut dem Porsche Geschäftsbericht wurden im Jahr 2014 genau 31.590 Neunelfer produziert und 30.510 ausgeliefert.

Du bist ein Neunelfer-Fan? Dann schreib uns einen Kommentar!

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