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Pensionsschock - Foto: flickr-User: Lucy Boynton - CC BY 2.0
Pensionsschock - Foto: flickr-User: Lucy Boynton - CC BY 2.0

Dossiers - Mann sein  

Pensionsschock - nein danke! Teil 2 "Chancen und Möglichkeiten"

Es könnten die sozialen Kontakte sein, die uns in der Pension fehlen. Viele Männer bauen ihre gesellschaftlichen Beziehungen rund um die Arbeit auf, sie haben es nicht gelernt, außerhalb ein tragfähiges Netz an Sozialkontakten aufzubauen.
Somit könnte im Rentnerdasein Einsamkeit drohen. Natürlich könnte jetzt eingewendet werden, dass sicherlich die Partnerin viele Bekannte und Freunde hat, aber sind das auch die Beziehungen, die der Betreffende ebenfalls braucht?
Wie auch immer sich der Ruhestand gestaltet, ganz so schlimm wird’s schon nicht werden. Im Gegenteil, viele Expertinnen und Experten, wie zum Beispiel Christa Ehrhard von der geriatrischen Abteilung des Landeskrankenhauses Salzburg, erwarten sich zunehmend ein aktive Generation von Pensionistinnen und Pensionisten. Rentnerinnen und Rentner der Zukunft werden demnach selbstbewusst ihren Anteil fordern und um ein angenehmes und würdiges Dasein kämpfen. Eine auch politisch aktive Generation der Alten ist zu erwarten. Dann wird der Pensionsschock wohl eher die jeweilige Regierung treffen und nicht mehr die Ruheständler.

Chance für die Partnerschaft


Doch halt, natürlich können wir uns außer Haus umsehen und manch wertvolle neue ehrenamtliche Aufgabe übernehmen. Aber ein Gegenmittel zum Pensionsschock liegt viel näher, es heißt: Halbe-halbe. Der neue Lebensabschnitt kann Anlass sein, die alltäglichen Versorgungstätigkeiten im Haushalt nun auf beide Partner aufzuteilen. Das finden manche Männer vielleicht nicht lustig, aber auch den Frauen offenbart sich ihre Erfüllung nicht unbedingt beim Putzen, Waschen und Einkaufen. Aber sie machen dies einfach, weil sie’s so gewohnt und weil diese Arbeiten eben notwendig sind. So trifft Frauen der Pensionsschock weniger, weil sie ihr Selbstbewusstsein nie ausschließlich durch außerhäusliche Berufstätigkeit definiert haben. Darüber hinaus schafft Halbe-halbe mehr freie Zeit für Partnerschaft und gemeinsame Unternehmungen, da die notwendigen Dinge schneller erledigt sind. Gemeinsam ins dritte Alter gehen ist besser, als missmutig und ziellos der persönlichen Haushälterin und Ehefrau auf die Nerven zu gehen. Das fordert unsere Lernbereitschaft heraus, und wir bitten unsere Partnerin um geduldige Einführungskurse.

Vorsorge für die nächsten Generationen


Manche holen nun als Großvater mit ihren Enkeln die gemeinsamen Unternehmungen nach, die sie sich mit den eigenen Kindern nie zugestanden hatten. Die Verantwortung für die (regelmäßige) Kinderbetreuung zu übernehmen, ist eine sinnvolle Aufgabe mit emotionellem Mehrwert. Die eigene Tochter oder Schwiegertochter wird uns dankbar sein für diese Dienste, die ihr die Berufstätigkeit ermöglichen. Denn sie sind eine wirksame Vorbeugemaßnahme gegen einen weiteren Pensionsschock: Nämlich denjenigen als Frau, wenn sie in 25 Jahren die Abschlagsquoten für fehlende Berufstätigkeit auf ihrem Pensionskonto findet.

Autor: Eberhard Siegl
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