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Pensionsschock - Foto: flickr-user SEIU International - CC BY 2.0
Pensionsschock - Foto: flickr-user SEIU International - CC BY 2.0

Dossiers - Mann sein  

Pensionsschock – nein danke! Teil 1 "Was sich ändert"

Alt zu werden ist ein oft gehegter und gut verständlicher Wunsch. Da dieses Anliegen normalerweise erfüllt wird, steht uns nach dem Arbeitsleben noch eine feine Zeit in der Pension bevor. – Doch halt, Hand aufs Herz: Sind vor allem wir Männer uns sicher, dass wir gerne Pensionisten sind?
Es gibt da jemanden, der sich über immer mehr und älter werdende Pensionistinnen und Pensionisten nicht sehr freut, nämlich Vater Staat mit seinen maroden Pensionskassen. Wollen wir uns also diesen Sorgen zuerst einmal zuwenden, denn auch das hat viel mit Gesundheit zu tun.

Länger leben heißt für unsere Regierung seit der – im Vergleich zu anderen Pensionskassen – sehr schnell durchgezogenen ASVG-Reform bekanntlich auch länger arbeiten. Wenn dem nun schon so ist, dann muss doch auch garantiert werden, dass wir dabei gesund bleiben und gesund unseren Ruhestand genießen können. Dies bedeutet konkret, dass für ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einen Rechtsanspruch auf Arbeitsplätze garantiert werden muss, der ihren körperlichen Fähigkeiten und Möglichkeiten angepasst ist.

Und bleiben wir doch ruhig auch einmal beim Rechenstift: Angenommen, alle arbeiten länger, egal welch ungesunde Arbeit zu verrichten ist. Dann ist zwar die Pensionskasse gerettet, aber dafür müssen halt die Krankenkassen mehr ausgeben. Im Endeffekt wird damit wohl kaum etwas gespart werden, nur dass es mehr kranke Pensionistinnen und Pensionisten geben wird.

Glücklich in der Pension


Tja, was ist Glück? Also stellen wir die Frage anders: Was tun gegen den Pensionsschock? Es sind vor allem zwei Faktoren, die uns Männern den wohlverdienten Ruhestand vergällen können: das Gefühl, nicht mehr gebraucht zu werden und das Fehlen von sozialen Kontakten außerhalb der Arbeitswelt.
Geht es nach dem von Aron Antonovsky entwickelten „Kohärenzgefühl“, sind es bei einem einschneidenden Ereignis vor allem drei Punkte, die uns Zufriedenheit und eine gute Verarbeitung dieses Ereignisses garantieren:
Können wir es verstehen?
Können wir einen Sinn darin sehen?
Können wir damit umgehen?

Das richtige Maß der Zeiteinteilung
Es dürfte vor allem der Umgang mit der neuen Situation sein, der uns Probleme bereitet. Denn vor allem die viele gewonnene Zeit ist Neuland. Schon in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts wurde bei einer Studie über die Arbeitslosen von Marienthal bekannt, dass ein Zuviel an Zeit und Freiheit jegliches Zeitgefühl vernichten kann und auch kulturelle Einrichtungen, wie die Bibliothek – obwohl gratis –, weniger und weniger genützt wurden. Eine oft gezeigte Reaktion in diesem Zusammenhang ist, sich ein möglichst terminreiches Pensionistendasein aufzubauen. Klingt irgendwie nicht ganz so entspannend, wie es sein könnte, doch es ist besser, als ein Gefühl der Unterforderung aufkommen zu lassen. Unterforderung kann, so paradox es auch klingen mag, zu einer massiven Stressbelastung führen. Nicht nur ein Zuviel, auch ein Zuwenig an Anforderung macht ungesunden Stress!

Autor: Eberhard Siegl
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