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Champagner - (c) Chris Elwell - Fotolia.com
Champagner - (c) Chris Elwell - Fotolia.com

Gourmet Globe präsentiert  

Die besten Champagner der Welt

Der bekannte Staatsmann und Schriftsteller Winston Churchill schrieb, dass Champagner zu den täglichen Freuden derer gehören, die den wahren Sinn des Lebens erkennen.

Getreu diesem Motto hat das Feinschmecker-Portal Gourmet Globe die besten Champagner der Welt gekürt. Hier bei MÄNNERNEWS gibt’s jetzt auch die Top-Liste:
49 Grad 3’ Nord - 3 Grad 57’ Ost. So lauten die Koordinaten des französischen Sa­voir-Vivre. 140 Kilometer östlich von Paris wird seit dreihundert Jahren das wohl berühmteste Getränk der Welt produziert: der Champagner.
Die Champagne ist von Gesetz her sehr klein. Die Region umfasst nur vier Gebiete: Vallée de la Marne, Montagne de Reims, Cote des Blancs und die Cote des Bar. Au­ßerhalb dieser Landstriche darf sich weltweit kein Schaumwein „Champagner“ nennen.

Hintergrund für diese staatlich verordnete Eingrenzung (appellation d`ori­gine contrôlée) ist neben der Exklusivität die Boden-Beschaffenheit. Die Champagne besteht aus Kreide, bedeckt von einer dünnen Schicht Humus, ideale Vorraussetzungen für Rebstöcke! In der Region Champagne gibt es insge­samt 324 Weinbauge­meinden, so genannte crus. Gemeinden, deren Trau­ben den besten Ver­kaufspreis erzielen, dür­fen die Be­zeichnung grand cru führen. Selbiges gilt für einen Cham­pagner, der aus­schließ­lich aus Trau­ben von Grand-Cru-Ge­meinden gekeltert wurde. Zur Stunde zählt die Cham­pagne 17 grand crus und 40 premier crus. Von Gesetzeswegen festgeschrieben ist auch das Rohmaterial des Champagner. Nur drei Rebsorten dürfen zwi­schen Troyes und Reims gekeltert werden: die ro­ten Trauben Pinot Noir und Pinot Meinier, die dem Champagner „Kraft“ und „Körper „verleihen, sowie die weiße Traube Chardonnay, die ihm Rasse und die Frische verleiht.

Viele Champagner sind Verschnitte aus ver­schiedenen Jahrgängen und Trauben. Der „vertikale“ Verschnitt führt verschie­dene Lagen mit den Re­serve-Weinen aus ver­gan­genen Jahren zu­sam­men, ein „hori­zontaler“ Ver­schnitt mischt Trauben aus un­ter­schiedlichen La­gen, aber aus einem Jahrgang. Ein wahrer Meister dieser as­semblage ist das Haus Krug. Sein Flaggschiff, der Grand Cu­vée, besteht aus bis zu 60 unterschiedlichen Weinen und 6-10 verschiedenen Jahrgängen. Die „Kaiser“ unter den Champagner sind aber die so genannten millesi­mes, denn diese wurden aus Trauben eines einzigen Jahrgangs gekeltert. Jahrgangschampagner sind von großem Cha­rakter und kosten auch dementsprechend. Denn nur aus außerordentlich gu­ten Weinlesen werden millésimes produziert. Das Jahr wird auf dem Etikett der Flasche abgedruckt.

Die Preise, die für Jahrgangschampagner bezahlt werden, haben immer größere Be­gehrlichkeiten geweckt. Viele Champagnerhäu­ser kelterten fast jede Ernte zu einem mil­lésime, das ist gut für die Kasse, aber weniger gut für die Qua­lität! Robert Parker, eine große Nummer unter den Weinkritikern, hält nur sieben Jahr­gänge der letzten 30 Jahre für besonders gelun­gen: 1975, 1979, 1982, 1985, 1989, 1990 („Der größte Jahrgang, den ich je verkostet habe!“) und 1996.

Die Besten



1. Krug Clos du Mesnil

Das von dem Deutschen Johann-Josef Krug 1843 in Reims gründete Haus, gilt un­ter Ken­nern als der beste Cham­pag­nerpro­duzent der Welt. Daran hat auch der Verkauf des Unter­nehmens an den französi­schen Luxus­konzern LVMH Ende der 90iger Jahre nichts geän­dert. Die Familie Krug ist in der Cham­pag­ner­pro­duktion unabhängig geblieben.
Die Brüder Henri und Rémi Krug, die das Unternehmen nunmehr in der fünften Ge­neration führen, machen vieles anders und vieles deutlich besser als der Mitbewerb. Im Produktionsverlauf setzen sie dabei kom­promisslos auf althergebrachte Ver­fahren und Werte.
An erster Stelle steht dabei die Lese der Trau­ben. Jede Beere muss perfekt sein! Nur beste Qualität wird verarbeitet. In manch einer Saison wird über die Hälfte der gelie­ferten Trauben als minderwertig ausgesondert und anderen Unternehmen zur Weiterverarbeitung überlassen. Außerdem findet nur der Most der ersten Pressung für Krug-Champagner Verwendung. Diese sogenannte „taille“ liefert Traubensaft höchster Güte.
Krug benutzt kleine und vor allem alte Eichen-Fässer bei der ersten Gärung. Das Holz dieser 205-Liter-Fässer stammt aus den Argonnen. Die Lagerung in kleinen und alten Fässern ist zwar teurer, hemmt aber den unge­liebten Tannin-Geschmack und sorgt für einen natürlichen Austausch von Sauerstoff.
Und letztlich lagern Krug-Champagner deutlich länger als die Produkte anderer Hersteller. Während die Champagner anderer Häuser in vielen Fällen bereits nach der vorgeschrie­benen Mindest-Reife­zeit von 15 Monaten in den Verkauf wandern, ruhen Krug-Champagner im Schnitt sechs Jahre in den Katakom­ben der Cham­pagne, die millesimes sogar bis zu 15 Jahre.
Was ist aktuell der beste Cham­pagner der Welt? Die Experten von Gourmet Globe haben sich für den Krug Clos du Mesnil entschieden, wenn möglich aus dem Jahr 1990. Der Clos du Mesnil ist ein Jahrgangschampag­ner, der nur aus einer einzigen Reb­sorte, dem Chardonnay, gekeltert wird.
Der Clos du Mesnil von Krug kann und muss längere Zeit gelagert werden, üb­lich sind 12 bis 15 Jahre. Erst dann hat er sein fantastisches Bouquet vollendet. Verkoster schme­cken „frisches Brot, Nüsse bis hin zu Zitrusfrüchten“.
Krug erzeugt vom Clos du Mesnil nur 10.000 Flaschen pro Jahrgang. Deshalb ist er auch ein beliebtes Sammlerstück. Der Preis liegt aktuell bei etwa 500 Euro pro Flasche.

2. Salon Le Mesnil

Der Salon hat viele Gemeinsamkeiten mit dem Spitzenreiter, dem Clos du Mesnil. Er stammt ebenfalls aus einer Lage, aus einer Traube und aus einem Jahr. Le Mesnil sur Oger – Chardonnay – 1990 heißt dieser Zusammenklang!
Gegründet wurde das Haus Salon vom Pelzhändler Eugène-Aimé Salon, der sich mit dem Kauf eines 5 Hektar großen Weinberges in Le Mesnil einen Kindheitstraum erfüllte. Im Laufe der Jahre schuf er in der Cote des Blancs einen Champagner, den es vorher so nicht gab: den ersten Blanc de Blancs der Welt.
Ähnlich wie bei Krug unterliegt auch bei Sa­lon die Produktion von Champagner einem gnadenlosen Ausleseprozess. Trauben aus schwachen Jahrgängen werden ebenfalls an andere Produzenten weiterverkauft, nicht selten an das Schwesterunternehmen Delamotte, das wie Salon zum großen Champagnerhaus Laurent-Perrier gehört.
Ein Salon wird also nur in wirklich großen Jahren abgefüllt und diese gibt es statistisch nur drei Mal alle zehn Jahre. Diese Maxime führte seit 1911 zu nur 33 Salon Jahrgängen.

3. Armand de Brignac

Dieser Blanc de Blancs genießt ein äußerst Positives Echo der Kritiker. Der schwedische Kritiker Kåre Halldén, der Weinkritiker Arturo Ciompi und der bekannte spanische Weinkritiker José Peñin schreiben über den Champagner des Hauses Armand de Brignac in den höchsten Tönen.
Die Verkoster des Feinschmecker-Portals Gourmet Globe schließen sich diesen Urteilen an und setzen den Armand de Brignac auf Platz 3. Für einen Newcomer in der Champagne ein sehr beachtliches Ergebnis.
Armand de Brignac wurde 2006 vom Champagner-Haus Cattier auf den Markt gebracht. Die Trauben des Blanc de Blancs (zu 100% Chardonnay) stammen meist von den Weinbergen um Chigny-les-Roses, die seit dem 18. Jahrhundert Eigentum der Familie Cattier sind. Die Lage ist als "Grand Crus" eingeordnet. Von den 319 Winzergemeinden der Champagne tragen nur 17 diese höchstmögliche Klassifikation.
Neben der hohen Qualität seines Champagners ist Cattier auch für das auffallende Design seiner Flaschen bekannt: Goldene, silberne, rote oder grüne Bouteillen sowie Verpackungen aus Metall oder mit Klavierlack.

4. Sir Winston Churchill von Pol Roger

Der Champagner von Pol Roger, einem kleineren Haus in Eper­ney, das aber zu den besten zehn der Welt zählt. Der Besitz umfasst rund 85 Hektar Rebfläche in sehr guten Lagen. Dieser Cuvée de Prestige wird aus Chardonnay und Pinot Noir assembliert. Getreu dem Motto von Chris­tian Roger: „Champagner-Perlen sind Massage fürs Gehirn“

5. Grande Cuvée von Krug

„Ein Champagner, der ihnen die Sprache raubt!“, schreibt der „Le Guide Hachette des Vins“, der bekannteste Wein­führer in Frankreich. Der Grande Cuvée ist neben dem Clos du Mesnil auch ein Flaggschiff aus dem Hause Krug.

6. Grande Cuvée von Alain Thiénot

Die Rebflächen von Thiénot liegen unter anderen in den Grand-Cru-Ge­meinden Mesnil-sur-Oger (Cote des Blanc) und Ay (Vallée de la Marne). Der Grande Cuvée besteht zu 60 Prozent aus Pinot Noir, zu 30 Prozent Char­donnay und zu 10 Prozent Pinot Meunier.

7. Grand Siècle von Laurent Perrier

Das große Champagnerhaus assembliert Pinot Noir- und Chardonnay-Trauben, die in zwölf unterschiedlichen Grand-Cru-Lagen gelesen werden. Geschmack in Richtung Honig, Hasel­nüssen, gerösteten Mandeln und Brioche. Passt perfekt zu Geflügel mit Trüffeln oder Kalbsbraten mit Morcheln.

8. Comtes de Champagne Blanc de Blancs von Taittinger

Die Chardonnay-Trauben dieses außergewöhnlichen Blanc de Blancs wer­den außschließlich in Grand-Cru-Lagen in der Cote des Blancs gelesen. Das Aroma entfaltet Bienen­wachs, Weißdorn, Zitrone und frische Ananas. Der Comtes de Champagne passt sehr gut zu gegrilltem Fisch

9. Marguet Père et Fils Réserve Grand Cru

Bereits in der fünften Familie-Generation führt Benoit Marguet das Champagnerhaus. Dank der Arbeit vorangegangener Generationen darf er sich heute über fast zehn Hektar bester Weinberge freuen, die Benoit weitsichtig nach und nach auf biodynamische Bewirtschaftung umstellt. Das Resultat sind wunderbar terroir-geprägte Champagner mit eigenständigem Ausdruck und feiner Eleganz, die sich als klassischer Aperitif und auch hervorragend als Speisebegleiter eignen.

10. Charles VII von Canard-Duchene

Dieser hervorragende Champagner wird in Lu­des, dem Herzen der Montagne de Reims produziert. Canard-Du­chene zählt zum Haus Alain Thié­not. Der Charles VII wird aus Pinot Noir (50 Prozent), Pinot Meunier (10 Prozent) und Chardonnay (40 Pro­zent) gekeltert. Ideal als Aperitif oder als Begleiter der Vorspeise. Passt auch perfekt zu Muscheln.

Tipps

Lagern Sie Champagner liegend an einem dunklen und kühlen Ort (10-15°C). Vor dem Servieren wird er weiter auf 8°C bis 11°C heruntergekühlt. Die Champagner-Gläser sind hohe Gläser, wie Flöten oder Tulpen, darin kann sich das Bouquet freier entfalten. Flache Champagnerschalten zwar häufig anzutreffen, sind aber alles andere als ideal, denn hier entweicht die Kohlensäure viel zu schnell und das schmälert natürlich den Genuss.

Weitere Informationen über die besten Champagner und Weine der Welt finden Sie unter www.gourmetglobe.de

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